Buch der Woche

Pétur Gunnarsson

„punkt punkt komma strich“

Einen schönen Tages erwachst du in einer ­völlig unbekannten Frau zum Leben. Zuerst ­erscheint es, als wolltest du eine Briefmarke werden, dann ein Fisch, als nächstes eine Echse, am Ende ein Lamm. Schließlich erscheinst du in der Gestalt eines alten Mannes,
Unbekannte Hände schneiden die Nabelschnur durch, Verkäufer und Immobilien­­spekulanten haben dich lebenslang im Griff. Jede Sekunde brachte Kinder mit sich, und je nachdem, in welche Umstände sie geboren wurden, erwarten sie heißer oder kalter Krieg, Faschismen, Revolutionen, nichts.
Dieses Buch hat die isländische Literatur maßgebend verändert und kommt wunderbar ironisch und mit leichtfüßigem Humor daher.


31. Mai 2013