Buch der Woche

Emma Forrest:
„Deine Stimme in meinem Kopf“

„Vor dem eigentlichen Abschiedsbrief schrieb ich noch eine ‚Prä-Suizid-Botschaft“, eine Art Aperitif, wenn man so will.“ So lakonisch klingt es, was sie als ­Erstes tut, als sie aus beruflichen Gründen von London nach New York zieht: Sie ­versucht sich das Leben zu nehmen. Emma Forrest gelingt es, das vermeintlich grundlose Unglück einer ganzen Generation in kluge Worte zu fassen. Ihr auto­biographischer Roman ist eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Leben, mit der Liebe, den Leidenschaften und Enttäuschungen des Lebens.


4. März 2014