Buch der Woche

Philip Roth:
"Empörung"

„Ich war mit Blut aufgewachsen - mit Blut und Fett und Wetzsteinen und Schneidemaschinen…“
Wir befinden uns im Jahr 1951, und die Schneidemaschine ist der Koreakrieg. Markie, ein Junge aus New Jersey und ein gewissenhafter Student, sammelt Bestnoten und hofft, dass er nicht eingezogen wird. Sein Vater, ein koscherer Metzger, wird verrückt bei dem Gedanken, dass er seinen Sohn nicht genug auf das Leben vorbereitet hat.

„Empörung“ ist ein trügerisch kurzes Buch, geschrieben
in einem Stil bei dem die Klarheit die Dunkelheit verdeckt.


3. April 2009